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E-Commerce: Grenzüberschreitender Premium-Onlinehandel

In einem Interview spricht John Pearson, CEO DHL Express, Europe, über das beeindruckende Wachstum des E-Commerce und zeigt auf, inwiefern DHL Express als Zustelloption für Online-Einzelhändler den entscheidenden Unterschied ausmachen kann.

Herr Pearson, was bedeutet der Begriff "E-Commerce" für DHL Express?

Was er für mich persönlich und was beruflich bedeutet, sind ganz klar zwei verschiedene Paar Schuhe. Aber letztlich sind beide doch miteinander verbunden, denn im Kern geht es immer um das Gleiche: "Shopping" und "Shipping" - Einkaufen und Versenden. Schon vor Jahrzehnten war DHL Express im Bereich E-Commerce unterwegs. Damals ging es um die Lieferung von Ersatzteilen oder Reisepässen.

Was wir heute als E-Commerce bezeichnen, ist grenzüberschreitender Premium-Onlinehandel mit DHL Express. In jeder beliebigen Produktkategorie, selbst bei Hundefutter, gibt es ein Premiumsegment. Es gibt Kunden, die sehr teures Hundefutter kaufen, und DHL Express versendet es.

Im E-Commerce geht es nicht nur um Modeartikel und teure Unterhaltungselektronik. Genauso wichtig sind Dinge wie eine neue Kettenschaltung und Bremsen für mein Mountainbike sowie Saiten für meine E-Gitarre und Einzelteile für meine Modellflugzeuge. Und in all diesen Kategorien, die auch Premiumprodukte anbieten, passt unser Premiumservice zu ihren Premiumprodukten.

Welche Auswirkung kann das Angebot einer Premium-Versandoption ins Ausland für Onlinehändler haben?

Viele unserer Kunden verkaufen ihre Produkte im Inland, doch sie eignen sich ohne ihr Wissen auch ideal für den grenzüberschreitenden Express-Versand. Denn bei einer Auswertung ihrer Websites erkennt man, dass bis zu 90 Prozent der Seitenaufrufe aus dem Ausland erfolgen. Wir empfehlen diesen Kunden schließlich, auf ihrer Webseite einfach die Versandoption DHL Express International mit anzubieten und abzuwarten, was passiert. Und immer wieder zeigen die Statistiken, dass ihr Umsatz dadurch sprunghaft ansteigt. Im englischen Birmingham gibt es eine Sportbekleidungsfirma, die zunächst große Vorbehalte hatte. Jetzt boomt ihr Geschäft in den USA. Wir mussten hier fast zwei Jahre Überzeugungsarbeit leisten - mit Erfolg. Unser Fazit: Kunden, die ein Premiumprodukt kaufen, sind oftmals auch bereit, die Kosten für Premium-Versandoption zu akzeptieren.

Heute erwarten Verbraucher, dass ihre Onlinebestellungen am nächsten Tag zugestellt werden. Besonders bei Premiumprodukten heißt es jetzt: "Ich hab das doch gestern online bestellt. Wo bleibt meine Lieferung?"

Wagen wir einen Blick in die Kristallkugel - wie wird der E-Commerce wohl in fünf Jahren aussehen?

Online einzukaufen wird in Zukunft noch bequemer und einfacher werden. Für unser Geschäft ist maßgeblich die Handelsintensität, weniger das Bruttoinlandsprodukt eines Landes relevant. Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen treiben die Entwicklung des Onlinehandels voran. Sie sind der beste Gradmesser für die Dynamik, mit der sich das Geschäft insgesamt weiterentwickeln dürfte. Das ist das neue Handelsmodell. Es setzt sich über Landesgrenzen und politische Ereignisse hinweg. Die Unternehmen sind gesund, stehen auf eigenen Beinen. Sie wollen immer wieder neue Märkte erschließen. Deswegen werden sie zunehmend mehr den Einstieg ins Exportgeschäft wagen und dadurch den grenzüberschreitenden Handel weiter ankurbeln.

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