DHL Express bringt schwarzes Spitzmaulnashorn Eliska nach Afrika

Weltweit gibt es nur noch 800 Östliche Spitzmaulnashörner. 96 Prozent der globalen Population wurden zwischen 1970 und 1992 ausgerottet, bevor endlich Maßnahmen ergriffen wurden, um die Art vor dem Aussterben zu schützen. DHL Express ist stolz darauf, seinen Teil dazu beizutragen.

 

Das Unternehmen hat erneut ein besonderes Transportprojekt abgeschlossen: die Überführung eines schwarzen Spitzmaulnashorns von seinem Geburtsort in der Tschechischen Republik in seine natürliche Heimat Tansania. Die Auswilderung des dreijährigen Nashornweibchens Eliska in einen Naturpark in Tansania ist Teil eines laufenden Tierschutzprojektes des George Adamson Wildlife Preservation Trust. Die Stiftung setzt sich für den Erhalt und die Vermehrung bedrohter Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung ein.

Tier- und Umweltschutzprojekte haben Tradition bei DHL Express

"Mit der Überführung von Eliska nach Tansania setzen wir eine Tradition fort, auf die wir bei DHL Express sehr stolz sind: die Unterstützung internationaler Tier- und Umweltschutzinitiativen", sagte Ken Allen, CEO, DHL Express. "Wir haben uns sehr gefreut, als man uns bat, dieses schöne Tier in seine natürliche Heimat nach Afrika zu transportieren und so diese wichtige Initiative für den Erhalt der bedrohten Spitzmaulnashorn-Populationen zu unterstützen. Durch komplexe Projekte wie dieses, bei denen ein Scheitern keine Option ist, können wir die Stärke des globalen DHL-Netzwerks und die Expertise unserer zertifizierten internationalen Spezialisten unter Beweis stellen."

40 DHL-Experten aus 5 Ländern

"Eliskas Umzug wurde von einem internationalen DHL-Team betreut, dem rund 40 Experten aus fünf Ländern mit unterschiedlichen Spezialisierungen vom Land- und Lufttransport bis zur Zollabfertigung und Zertifizierung angehörten. Das 900 Kilogramm schwere Weibchen wurde zuerst vom ZOO Dvur Kralove in der Tschechischen Republik, wo es 2012 geboren wurde, zum zentralen europäischen Drehkreuz von DHL in Leipzig gebracht. Dort wurde es in ein für Tiertransporte umgerüstetes 28-Tonnen Boeing 757-200 Frachtflugzeug geladen und direkt weiter zum mehr als 6.500 Kilometer entfernten Kilimanjaro Flughafen in Tansania geflogen. Den letzten Teil der Strecke in sein neues Zuhause legte das Nashorn-Weibchen in einem Lastwagen zurück. Auf der gesamten Reise wurde es von dem Spezialisten-Team begleitet, dem mit Dr. Pete Morkel ein Tierarzt und weltbekannter Spitzmaulnashornexperte angehörte. Für den Transfer wurden zudem fünf Container mit Tiernahrung und Wasser mit an Bord genommen.

Das Video von Eliskas Heimkehr