Wir haben ein Update der Funktion Versenden, der dazugehörigen Versenden-Paket-API sowie der DHL Polling Software ausgerollt. Das Update enthält folgende Änderungen:
Länderindividuelle Kennnummern des Absenders für Zollzwecke als Stammdaten hinterlegen:
Zollkennnummern des Absenders können länderindividuell auf EKP-Ebene hinterlegt werden.
Pfad: Paket → Versenden → Einstellungen → Warenpositionen (Zoll) → Zollkennungen des Versenders
Die passende Kennnummer wird bei der Sendungserstellung abhängig vom Zielland automatisch in das Feld "Kennnummern des Absenders für Zollzwecke" übernommen.
Beispiele: VOEC-Nummer für Norwegen, CH-UID für die Schweiz oder Zonos-ID für die USA
Es wird empfohlen, bisherige Zollkennnummern aus dem Adressbuch zu entfernen, damit die Zuordnung je Zielland für alle Benutzer einer EKP transparent ist.
Sind Kennnummern sowohl im Adressbuch als auch für das Zielland hinterlegt, hat die länderindividuelle Kennnummer Vorrang.
Die automatisch übernommene Kennnummer kann in der Sendungserfassung, per CSV-Import oder über die API überschrieben werden.
Nach dem Release weist ein Hinweis im Geschäftskundenportal auf die neue Einstellung hin.
Versand von speziellen Gütern/special goods in die USA:
Für bestimmte Warenkategorien ("spezielle Güter"/"special goods"), zum Beispiel bestimmte Medizinprodukte, verlangt die US-Zollbehörde CBP zusätzliche Angaben oder Dokumente. Anforderungen und Abwicklungsoptionen: www.DHL.de/US-Versand.
Die erforderlichen digitalen Informationen können über den Upload der Handelsrechnung bzw. Rechnung für Zollzwecke bereitgestellt werden. Diese rechnungsbasierte Abwicklung ist auf der genannten Website beschrieben.
Empfohlen wird die kostenlose Unterstützung durch den Zollbroker Zonos und die Nutzung der Zonos-ID.
Bei Zielland USA steht der Rechnungsupload in der Sendungserfassung im Zollbereich unter "Sendungsbegleitende Angaben" zur Verfügung.
DHL prüft weder, ob die Warenpositionen spezielle Güter enthalten, noch die hochgeladenen Dokumente inhaltlich.
Per CSV-Import oder Polling Client erstellte Sendungen müssen für den Dokumentenupload anschließend in der Sendungserfassung im Geschäftskundenportal nachbearbeitet werden.
API: Die Rechnung muss vor der Sendungserstellung über den neuen Endpunkt hochgeladen werden. Die erzeugte Batch-ID ist bei der Sendungserstellung zu übermitteln; technische Details werden im DHL Entwicklerportal beschrieben: DHL Paket DE Versenden.
Bis auf Weiteres müssen Rechnung und CN23 zusätzlich physisch in einer Dokumententasche außen am Paket angebracht werden.
Service "Paperless Customs" für DHL Paket International Sendungen in die Schweiz:
Mit dem Release werden die technischen Voraussetzungen für Paperless Customs bei DHL Paket International Sendungen in die Schweiz geschaffen. Serviceinformationen: www.dhl.de/paperless.
Bei Nutzung des Services müssen Handelsrechnungen bzw. Rechnungen für Zollzwecke nicht in Papierform beigefügt werden; auch das CN23 entfällt in Papierform, da es elektronisch übermittelt wird.
Nach Auswahl von "Paperless Customs" unter "Zollhandling" muss die zur Sendung gehörende Rechnung als PDF hochgeladen werden und dem tatsächlichen Sendungsinhalt entsprechen.
DHL prüft die Rechnung nicht inhaltlich. Abweichungen können erst bei der Verzollung durch die Zollbehörden auffallen.
Ohne hochgeladene PDF-Rechnung kann die Sendung nicht abgeschlossen bzw. erzeugt werden.
Per CSV-Import oder Polling Client erstellte Sendungen müssen für den Dokumentenupload anschließend in der Sendungserfassung im Geschäftskundenportal nachbearbeitet werden.
API: Die Rechnung muss vor der Sendungserstellung über den neuen Endpunkt hochgeladen werden. Die erzeugte Batch-ID ist bei der Sendungserstellung zu übermitteln; technische Details werden im DHL Entwicklerportal beschrieben: DHL Paket DE Versenden.