Die meisten Versandinformationen für Sendungen in die USA bleiben vorerst unverändert. Besonders wichtig sind eine präzise Artikelbeschreibung, der HS-Code, das Ursprungsland und der Warenwert - diese Angaben sind für die Zollberechnung zwingend erforderlich. Zusätzlich wird ab 24. Juli der 10-stellige, US-spezifische HTSUS Code verpflichtend. Ohne diese Angaben können die Sendungen nicht zugestellt werden und werden an den Versender zurückgeschickt.
Ab 22. Oktober ergeben sich weiter Änderungen.
Für spezielle Güter , z. B. Produkte aus Aluminium, Autoteile, Textilien oder Spielzeuge, werden weitere Daten oder Dokumente (z. B. Sicherheitszertifikate) erforderlich, um die Einfuhr zu erlauben bzw. niedrigere Zollsätze nutzen zu können. Bitte rechnen Sie damit, dass die US-Zollbehörden in der Übergangsphase bis Ende Oktober die Maximalzölle, z. B. auf Section-232-Aluminium, erheben können. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Steuerberater eine Analyse der bei Ihnen betroffenen Güter vorzunehmen.
Wir bereiten unsere Systeme darauf vor, Dokumente und weiterführende Datenelemente zusätzlich zu den bisher erforderlichen postalischen Zolldaten von Ihnen entgegenzunehmen und zu verarbeiten. Bitte erwarten Sie zu einem späteren Zeitpunkt technische Informationen zur Anpassung Ihrer Systeme.
Spezielle Güter sind laut Veröffentlichung CBP: "subject to PGA requirements, merchandise subject to duties under Chapter 98 or Chapter 99 of the Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTSUS), or for which duty-free treatment is claimed under Chapter 98 of the HTSUS or pursuant to a Free Trade Agreement (see new 19 CFR 145.12(a)(2)(v)-(vi))" Quelle: https://www.federalregister.gov/documents/2026/06/24/2026-12669/indefinite-suspension-of-the-de-minimis-exemption-for-mail-shipments-and-new-postal-informal-entry