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ZOLL-NEWS

Das Zoll- und Handelsministerium der Türkei hat mit Gesetz (07.10.2009 t. 27369 s. R.G.- Ek-10) zum 01. Juni 2016 die Anforderungen zur Abgabe einer summarischen Anmeldung geändert, die bei jedem Import in die Türkei abgegeben werden muss. Die Übermittlung der Daten erfolgt elektronisch und basiert auf den Angaben des Frachtbriefs und der Rechnung.

Alle wichtigen Details für die Einfuhr in die Türkei auf einen Blick:
  • für alle Warensendungen ab einem Wert von 75,00 EUR
Angaben des Empfängers:
  • im Falle eines kommerziellen Empfängers (Firma):
    Angabe der türkischen Steuernummer (VAT-ID)
  • bei türkischen Privatpersonen:
    Angabe der türkischen Ausweisnummer
  • bei Privatpersonen ohne türkische Nationalität (z. B. Hotelgäste):
    Angabe der Reisepass-Nummer
Angaben zur Warensendung:
  • Angabe der ersten vier Stellen (optimal der ersten sechs) der türkischen Warentarifnummer

Um einen reibungslosen Versand sicherzustellen, müssen alle oben genannten Angaben deutlich auf den Einfuhrpapieren angegeben werden. Sind die notwendigen Angaben nicht im Frachtbrief und/oder der Handels-/Proformarechnung enthalten, kann es zu Laufzeitverzögerungen bei der Einfuhr in die Türkei kommen.

Wichtig: Eine Angabe der VAT-ID (Umsatzsteuer-ID) des Empfängers in das entsprechende Feld in Intraship ist nicht ausreichend. Die VAT-ID muss auf der Rechnung angegeben werden.

Beispiele für richtig ausgefüllte Einfuhrpapiere finden Sie hier zum herunterladen.

Trotz Lockerung der Sanktionen gelten weiterhin Einschränkungen bei der Ausfuhr

Als einer der wenigen Logistikanbieter versendet DHL Express trotz der Handelsbeschränkungen in den Iran. Nachdem die IAEO bestätigt hat, dass der Iran erste zentrale Schritte zum Rückbau seines Nuklearprogramms umgesetzt hat, sind nun einige Sanktionslockerungen in Kraft getreten.

Doch auch wenn in den Medien teilweise von einer kompletten Aufhebung der Embargos die Rede ist, trifft das leider nicht zu. Denn trotz der erfolgten Sanktionslockerungen ist nach wie vor die Ausfuhr zahlreicher Güter in den Iran nicht erlaubt. Die Iran-Sanktionen enthalten auch weiterhin ein abgestuftes System verbotener und genehmigungspflichtiger Rechtsgeschäfte und Handlungen.

An den aktuell bestehenden Verfahrensweisen für den Versand in den Iran ändert sich daher zunächst nichts. Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen wie bisher auch als Warensendung (WPX) klassifiziert  und von einer Haftungsfreistellung (Indemnity Letter) sowie einem Ausfuhrbegleitdokument (ABD) im zweistufigen Verfahren begleitet sein. Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" in den Iran ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL die rechtlich möglichen Erleichterungen für Privatsendungen nicht zulassen. Wir werden zeitnah informieren, sofern sich Änderungen ergeben.

Weitere Informationen zu den bestehenden Sanktionen finden Sie auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und des Zolls.

Die saudi-arabische Zollbehörde hat mit Wirkung zum 13. September 2015 die Bedingungen für den Warenimport verändert. Konkret bedeutet das, dass der Warenimporteur (Importer of Record) dem Zoll zur Legitimation bestimmte Dokumente vorlegen muss, sofern der Warenwert einen gewissen Betrag übersteigt.

Damit Ihre Express-Sendungen auch weiterhin reibungslos und ohne Zeitverzug den Empfänger erreichen, bitten wir um Beachtung folgender Hinweise:

  • Alle Warensendungen an Privatpersonen deren Wert 1.000 USD übersteigt, erfordern für die Zollfreigabe entweder die Vorlage eines gültigen saudi-arabischen Ausweises oder einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung (Iqama).
  • Alle Warensendungen an Firmen deren Wert 300 USD übersteigt, erfordern die Vorlage der Kopie eines gültigen und aktiven Handelsregisterauszugs (Commercial Registration/Trade License).

Sie können die reibungslose Verzollung Ihrer Waren-Sendungen unterstützen, indem Sie die Handelsregister- oder Ausweisnummer des Empfängers auf dem Frachtbrief und der Rechnung vermerken. Damit können Verzögerungen und die mögliche Rücksendung an den Absender vermieden werden.

Den aktuellen Status Ihrer Sendung können Sie unter www.dhl.de/express/sendungsverfolgung  jederzeit abrufen.