LÄNDERINFORMATIONEN

ANDERE LÄNDER, ANDERE VORSCHRIFTEN

LÄNDERINFORMATIONEN 

Hier finden Sie zollrelevante Informationen zu einer Auswahl an bestimmten Ländern.

Gegen bestimmte Länder und Personen gibt es handelspolitische Maßnahmen in Form von Embargos. Bitte informieren Sie sich vorab bei den zuständigen Behörden. Eine Übersicht über die bestehenden Embargos finden Sie auf den Seiten des Zolls oder des BAFA. Auch DHL Express ist rechtlich daran gebunden für seine Beförderungsleistung eine Sanktionslistenprüfung durchzuführen.

Seit 01. Januar 2017 gibt es den Status des Registrierten Ausführers, zu beantragen und zu verwalten über das System REX. Diesen gibt es zunächst im Allgemeinen Präferenzsystem APS, wobei die teilnehmenden Staaten sukzessive umgestellt werden, und im Freihandelsabkommen CETA mit Kanada, sobald dieses anwendbar ist.

Die Erklärung zum Ursprung durch einen Registrierten Ausführer ersetzt den förmlichen Präferenznachweis bzw. die bisherige Ursprungserklärung auf der Rechnung. Dabei werden ein vorgeschriebener Wortlaut sowie die REX-Nummer auf der Rechnung angebracht. In der Zollanmeldung wird eine Erklärung zum Ursprung mit gesonderter Unterlagencodierung und der REX-Nummer angemeldet.

Sofern Ihre Lieferanten bereits Registrierte Ausführer sind, weisen Sie sie bitte darauf hin, immer die vollständige REX-Nummer anzugeben. Entgegen anfangs anderslauternder Informationen werden förmliche Präferenznachweise (Form A) für Sendungen bis 6.000 EUR aus Ländern, die bereits mit der Registrierung begonnen haben, nicht mehr akzeptiert (Fachmeldung zoll.de). Betroffen sind hiervon u.a. Indien und Pakistan, eine Liste aller Länder finden Sie auf den Seiten der EU-Kommission.

Umfangreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.zoll.de unter dem Suchbegriff "REX".

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 667/2010 vom 26. Juli 2010, nationales Außenwirtschaftsrecht

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Die elektronische Zollanmeldung muss die Angabe enthalten, ob die Waren unter die Gemeinsame Militärgüterliste (Liste der Rüstungsgüter, Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste) fallen.

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" nach Eritrea ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL rechtlich mögliche Erleichterungen nicht zulassen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 267/2012 vom 23.03.2012 (Iran-VO) bzw. die hierzu ergangenen Änderungs- und Durchführungsverordnungen, Verordnung (EU) Nr. 359/2011 vom 12. April 2011 (Iran-MR-VO)

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • von einer Haftungsfreistellung (Indemnity Letter) begleitet werden, sowie
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" in den Iran ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL die rechtlich möglichen Erleichterungen für Privatsendungen nicht zulassen.

Die Anfang 2016 in einigen Medien gemeldete komplette Aufhebung des Iran-Embargos trifft nicht zu. Denn trotz der erfolgten Sanktionslockerungen ist nach wie vor die Ausfuhr zahlreicher Güter in den Iran nicht erlaubt. Die Iran-Sanktionen enthalten auch weiterhin ein abgestuftes System verbotener und genehmigungspflichtiger Rechtsgeschäfte und Handlungen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 692/2014

Dokumentensendungen müssen eindeutig deklariert sein, sodass Art und Zweck des Dokumentes klar erkennbar sind.

Es ist verboten, bestimmte Güter und Technologien, die zur Verwendung in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie und für die Prospektion, Exploration und Förderung von Öl-, Gas- und Mineralressourcen geeignet sind, an natürliche oder juristische Personen, Einrichtungen oder Organisationen auf der Krim oder in Sewastopol oder zur dortigen Verwendung zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben oder auszuführen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EU) 2016/44 vom 18. Januar 2016 (vormals Verordnung (EU) Nr. 204/2011 vom 2. März 2011), Verordnung (EG) Nr. 3275/93 vom 29. November 1993, nationales Außenwirtschaftsrecht

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Die elektronische Zollanmeldung muss die Angabe enthalten, ob die Waren unter die Gemeinsame Militärgüterliste (Liste der Rüstungsgüter, Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste) oder unter die Regularien der Verordnung (EU) 2016/44 fallen.

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" nach Libyen ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL rechtlich mögliche Erleichterungen nicht zulassen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EG) Nr. 329/2007 vom 27. März 2007 bzw. die hierzu ergangenen Änderungs- und Durchführungsverordnungen, zuletzt Änderungsverordnung (EU) 2016/682 vom 29. April 2016 sowie der Änderungsverordnung (EU) 2016/841 vom 27. Mai 2016, nationales Außenwirtschaftsrecht

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • von einer Haftungsfreistellung (Indemnity Letter) begleitet werden, sowie
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Die elektronische Zollanmeldung muss die Angabe enthalten, ob die Waren unter die Gemeinsame Militärgüterliste (Liste der Rüstungsgüter, Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste) oder unter die Regularien der Verordnung (EG) Nr. 329/2007 fallen.

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" nach Nordkorea ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL rechtlich mögliche Erleichterungen nicht zulassen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Da Norwegen kein Mitgliedsstaat der Europäischen Union ist, sind alle Warensendungen mit entsprechenden Warenbegleitdokumenten zu versenden. Auch der Versand von Blanko-Formularen und technischen Zeichnungen ist ab einer Stückzahl von 16 nicht als Dokumentenversand möglich.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 833/2014

Es sind u.a. Beschränkungen des Zugangs zum Kapitalmarkt der Europäischen Union angeordnet. Dokumentensendungen, insbesondere Finanzdokumente, an sanktionierte Entitäten bedürfen einer Unbedenklichkeitsbescheinigung in Form des "Letter of Warranty".

Bitte beachten Sie, dass eine Anbringung des "Letter of Warranty" direkt an der Sendung prozessbedingt unwirksam ist. Die zuständige Fachabteilung der DHL Express nimmt mit Ihnen Kontakt auf. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Kontaktdaten auf dem Frachtbrief genannt sind.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Änderung Zollanforderungen für Versand nach Saudi Arabien

Die saudi-arabische Zollbehörde hat mit Wirkung zum 13. September 2015 die Bedingungen für den Warenimport verändert. Konkret bedeutet das, dass der Warenimporteur (Importer of Record) dem Zoll zur Legitimation bestimmte Dokumente vorlegen muss, sofern der Warenwert einen gewissen Betrag übersteigt.

Damit Ihre Express-Sendungen auch weiterhin reibungslos und ohne Zeitverzug den Empfänger erreichen, bitten wir um Beachtung folgender Hinweise:

  • Alle Warensendungen an Privatpersonen deren Wert 1.000 USD übersteigt, erfordern für die Zollfreigabe entweder die Vorlage eines gültigen saudi-arabischen Ausweises oder einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung (Iqama).
  • Alle Warensendungen an Firmen deren Wert 300 USD übersteigt, erfordern die Vorlage der Kopie eines gültigen und aktiven Handelsregisterauszugs (Commercial Registration/Trade License).

Sie können die reibungslose Verzollung Ihrer Waren-Sendungen unterstützen, indem Sie die Handelsregister- oder Ausweisnummer des Empfängers auf dem Frachtbrief und der Rechnung vermerken. Damit können Verzögerungen und die mögliche Rücksendung an den Absender vermieden werden.

Zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWR), zu der auch Deutschland gehört, und der Schweiz besteht seit vielen Jahren ein Abkommen, das unter bestimmten Voraussetzungen für einige Waren einen zollfreien Import in die Schweiz ermöglicht.

Profitieren auch Sie von den Vergünstigungen. Alle Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Druckerzeugnisse, wie Zeitungen, Bücher oder Broschüren, mit einem Gewicht von mehr als einem Kilogramm müssen als zollpflichtige Warensendungen verschickt werden.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 692/2014

Dokumentensendungen müssen eindeutig deklariert sein, sodass Art und Zweck des Dokumentes klar erkennbar sind.

Es ist verboten, bestimmte Güter und Technologien, die zur Verwendung in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie und für die Prospektion, Exploration und Förderung von Öl-, Gas- und Mineralressourcen geeignet sind, an natürliche oder juristische Personen, Einrichtungen oder Organisationen auf der Krim oder in Sewastopol oder zur dortigen Verwendung zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben oder auszuführen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EG) Nr. 147/2003 vom 27. Januar 2003, nationales Außenwirtschaftsrecht

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Die elektronische Zollanmeldung muss die Angabe enthalten, ob die Waren unter die Gemeinsame Militärgüterliste (Liste der Rüstungsgüter, Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste) fallen.

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" nach Somalia ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL rechtlich mögliche Erleichterungen nicht zulassen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 36/2012 vom 18. Januar 2012, Verordnung (EU) Nr. 509/2012 vom 15. Juni 2012, Änderungsverordnung (EU) Nr. 1332/2013 vom 13. Dezember 2013

Zur Sicherstellung der erforderlichen Kontrollen durch die Behörden müssen alle Sendungen, unabhängig ihres Warenwertes und Verwendungszweckes:

  • von einem Ausfuhrbegleitdokument im zweistufigen Ausfuhrverfahren und
  • von einer Haftungsfreistellung (Indemnity Letter) begleitet werden, sowie
  • als Warensendung (DHL Express Service WPX) klassifiziert sein

Der Versand von Dokumentensendungen als "DOX" nach Syrien ist nicht erlaubt, diese müssen ebenfalls als Warensendung (WPX) versendet werden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften kann DHL die rechtlich möglichen Erleichterungen für Privatsendungen nicht zulassen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Einfuhr in die Türkei: Neue Wertgrenze für den abgabenfreien Import ab dem 15. Januar 2017

Zum 15. Januar 2017 senkt die Türkei die Wertgrenze für den abgabenfreien Import von 75 EUR auf 30 EUR. Warensendungen mit einem Wert über 30 EUR unterliegen somit künftig den Vorschriften der formellen Zollabfertigung und es werden Zollabgaben erhoben.

Einfuhr in die Türkei: Neue Anforderungen ab dem 01. Juni 2016 - Anpassung zum 15. Januar 2017

Das Zoll- und Handelsministerium der Türkei hat mit Gesetz (07.10.2009 t. 27369 s. R.G.- Ek-10) zum 01. Juni 2016 die Anforderungen zur Abgabe einer summarischen Anmeldung geändert, die bei jedem Import in die Türkei abgegeben werden muss. Die Übermittlung der Daten erfolgt elektronisch und basiert auf den Angaben des Frachtbriefs und der Rechnung.

Alle wichtigen Details für die Einfuhr in die Türkei auf einen Blick:

  • für alle Warensendungen ab einem Wert von 30,00 EUR (bis 15. Januar 2017 ab 75,00 EUR)

Angaben des Empfängers:

  • im Falle eines kommerziellen Empfängers (Firma): Angabe der türkischen Steuernummer (VAT-ID):
  • bei türkischen Privatpersonen: Angabe der türkischen Ausweisnummer:
  • bei Privatpersonen ohne türkische Nationalität (z. B. Hotelgäste): Angabe der Reisepass-Nummer.

Angaben zur Warensendung:

  • Angabe der ersten vier Stellen (optimal der ersten sechs) der türkischen Warentarifnummer

Um einen reibungslosen Versand sicherzustellen, müssen alle oben genannten Angaben deutlich auf den Einfuhrpapieren angegeben werden. Sind die notwendigen Angaben nicht im Frachtbrief und/oder der Handels-/Proformarechnung enthalten, kann es zu Laufzeitverzögerungen bei der Einfuhr in die Türkei kommen.

Wichtig: Eine Angabe der VAT-ID (Umsatzsteuer-ID) des Empfängers in das entsprechende Feld in Intraship ist nicht ausreichend. Die VAT-ID muss auf der Rechnung angegeben werden.

Beispiele für richtig ausgefüllte Einfuhrpapiere finden Sie hier.

Embargo: Verordnung (EU) Nr. 692/2014

Dokumentensendungen müssen eindeutig deklariert sein, sodass Art und Zweck des Dokumentes klar erkennbar sind.

Es ist verboten, bestimmte Güter und Technologien, die zur Verwendung in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie und für die Prospektion, Exploration und Förderung von Öl-, Gas- und Mineralressourcen geeignet sind, an natürliche oder juristische Personen, Einrichtungen oder Organisationen auf der Krim oder in Sewastopol oder zur dortigen Verwendung zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben oder auszuführen.

Embargos sind Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr, die aus außen- oder sicherheitspolitischen Gründen angeordnet werden. Sie beschränken oder untersagen Handlungen und Rechtsgeschäfte im Außenwirtschaftsverkehr gegenüber einem bestimmten Land oder bestimmten Personen bzw. Personengruppen. Insbesondere beim Export in betroffene Länder sind zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Eine Übersicht aller Embargos finden Sie auf den Internetseiten des deutschen Zolls.

Der Export von Datenträgern als nicht zollpflichtige Dokumentensendung ist nur dann zulässig, wenn die Daten auch als ausgedrucktes Dokument verschickt werden können.

Bei Datenträgern ohne gespeicherte Daten, sowie Datenträgern mit kommerziellen Inhalten, wie z. B. Filmen oder Computerspielen, ist  nur der zollpflichtige Versand als Warensendung möglich.

Laufzeitverzögerungen vermeiden – korrekte Adressdaten für USA-Sendungen

Korrekte Adressdaten, Warenwert-Angaben sowie Warenbeschreibungen für USA-Sendungen gehören zu den besten Vorkehrungen, um eine reibungslose Bearbeitung durch die US-Zollbehörden und somit eine pünktliche Zustellung Ihrer Express-Sendungen in den USA sicherzustellen. Alle Details finden Sie hier.

Diese Hinweise stellen wir Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen auf der Grundlage der uns derzeit zur Verfügung stehenden Informationen wie z. B. Sekundärquellen im Internet, der deutschen Handelskammern, der deutschen Zollverwaltung usw., aber auch Erfahrungswerten unserer Spezialisten weltweit, zur Verfügung. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass diese nur unverbindlich erteilt werden können und insbesondere jegliche Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit ausgeschlossen ist. DHL Express Germany GmbH bietet keine Beratung im Bereich Zoll, Steuern oder Exportkontrolle an.