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Was muss ich über den Import von Waren wissen?

Was muss ich über den Import von Waren wissen?

Nicht alles, was Sie sich im Internet im Ausland bestellen können oder von "Privat" aus dem Ausland zugesandt bekommen, ist auch für die Einfuhr nach Deutschland zugelassen. Der Zoll prüft daher anhand der Zollanmeldung, ob möglicherweise ein Verstoß gegen Einfuhrbestimmungen vorliegt.  

Bitte informieren Sie sich daher im Voraus einer Bestellung über die rechtlichen Bestimmungen und Voraussetzungen.

Häufige Fragen zum Warenimport:

Waren aus Nicht-EU-Ländern müssen beim Import nach Deutschland zollrechtlich behandelt werden. Die Zollanmeldung dient dem Zoll für die Erhebung von Einfuhrabgaben und zur Kontrolle der Einhaltung von Einfuhrbestimmungen.

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Ob und in welcher Höhe Einfuhrabgaben (Einfuhrumsatzsteuer, Zoll, Verbrauchsteuer) entstehen, hängt von der Art und dem Wert der Ware ab. Weitere Informationen finden Sie hier.

Einfuhrumsatzsteuer: entspricht der Mehrwertsteuer und beträgt 7% oder 19%. Seit dem 1. Juli 2021 gibt es keine Freigrenze mehr. Eine Ausnahme gibt es für nichtkommerzielle Geschenksendungen mit einem Wert bis 45 EUR.

Ist der Warenwert jedoch so gering, dass die darauf anfallende Einfuhrumsatzsteuer weniger als EUR 1,00 beträgt, verzichtet der Zoll auf den Einzug der Einfuhrumsatzsteuer.

Zoll: der Zollsatz einer spezifischen Ware ist im Zolltarif festgelegt. Erhebung ab einem Warenwert von über 150 EUR. Wichtig: muss eine Sendung mit einem Warenwert von über 150 EUR aus zollrechtlichen Gründen oder weil es sich um eine Selbstverzoller-Sendung handelt an ein Binnenzollamt weitergeleitet werden, wird der Empfänger der Sendung darüber durch die Deutsche Post informiert. Die Sendung muss dann vom Empfänger online beim Zoll zur Einfuhr angemeldet werden (Internet-Zollanmeldung- Einfuhr, sog. "IZA Verfahren"). Den Link des Zolls zum Anmeldesystem finden Sie hier:

Zoll online - Zugang zu den Internetzollanmeldungen

Dieses Verfahren liegt außerhalb des Verantwortungsbereichs der Deutschen Post und kann auch nicht durch die Deutsche Post beeinflusst werden.  

Verbrauchssteuern: werden auf hochsteuerbare Waren wie Alkohol, Tabak, Kaffee, Parfum erhoben. Erhebung unabhängig vom Warenwert. Entscheidend für die Berechnung der Einfuhrabgaben ist der Gesamtwarenwert/Rechnungsendbetrag der Sendung.

Hinweis: Wurde die Ware auf einem Online-Marktplatz bestellt, der in der EU registriert ist und die anfallende Mehrwertsteuer in einem EU-Land abführt, entfallen keine Abgaben, da der Empfänger die fälligen Abgaben direkt beim Kauf bzw. der Online-Bestellung bezahlt. Dieses System wird als Import One Stop Shop (IOSS) bezeichnet. Registriert sich der Versandhändler darüber, ist die Steuer schon beim Kauf im Rechnungsbetrag enthalten.

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Im Sinne des Zollrechts sind Verbote und Beschränkungen alle Sonderregelungen aus nationalem und europäischem Recht, die den freien Warenverkehr einschränken, mit dem Ziel, besonders gefährdete Bereiche zu schützen. Diese Regelungen finden bei der Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Warensendungen im Geltungsbereich der Vorschriften der Europäischen Union Anwendung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Wenn der Verdacht besteht dass eine Ware gegen ein Verbot oder eine Beschränkung verstößt, wird die Sendung zur weiteren Prüfung vom Zoll übernommen.

Stellt sich heraus, dass der Inhalt einer Sendung nicht zur Einfuhr zulässig ist, erfolgt die Beschlagnahmung durch die Zollverwaltung. In der Regel wird daraufhin eine Rücksendung zum Versender oder eine Vernichtung der Ware vom Zoll angeordnet.

Durch Vorlage geeigneter Unterlagen bzw. Nachweise kann eine Sendung dennoch zur Einfuhr zugelassen werden. Solche Unterlagen können sein:

  • Vorlage von Einfuhrgenehmigungen, Bescheinigungen, Zertifikaten  
  • Inhaltsstoffangaben, Warnhinweise, bestimmte Kennzeichnungen (z.B. CE-Kennzeichen) usw. welche belegen, dass die Produktsicherheitsvorschriften eingehalten wurden.

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Unter einer privaten Geschenksendung versteht man eine Sendung nichtkommerzieller Art, die gelegentlich von einer natürlichen Privatperson in einem Drittland an eine andere natürliche Privatperson in Deutschland gesendet wird und ausschließlich zum persönlich Ge- und Verbrauch im Haushalt des Empfängers bestimmt ist.

Für die Einfuhr von verbrauchssteuerpflichtigen Waren gelten Höchstmengen, bis zu deren Erreichen die Einfuhr abgabenfrei erfolgen kann. Werden diese Höchstmengen überschritten, so werden in Abhängigkeit von Art und Menge der Waren Einfuhrabgaben erhoben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Sie haben die Möglichkeit, sich bei der Deutschen Post AG als Selbstverzoller zu registrieren. Dies bedeutet, dass zukünftig alle abgabenpflichtigen Sendungen direkt an das für Sie zuständige Zollamt weitergeleitet werden. Sie nehmen die zollrechtliche Abfertigung der Sendung im Anschluss selbst beim Zollamt vor. Der Zustellauftrag der Deutschen Post DHL endet mit der Weiterleitung an das zuständige Zollamt. Die Auslagepauschale in Höhe von 6 EUR wird in diesem Fall nicht erhoben.

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Wir konnten eine an Sie gerichtete Postsendung nicht beim Deutschen Zoll zur Verzollung anmelden und mussten sie deshalb an das zuständige Zollamt weiterleiten. Dort können Sie nun Ihre Sendung selbst verzollen. Um Ihnen denn Weg zum Zollamt zu ersparen, bieten wir Ihnen den Service einer nachträglichen Postverzollung an. Das bedeutet, dass wir Sie bei der Zollabfertigung vertreten und Ihnen die Sendung anschließend auf gewohntem Wege zustellen. Die Kosten für diesen Service zahlen Sie erst nach erfolgreicher Verzollung. Wie das im Detail funktioniert, wird Ihnen in unserem Anschreiben erklärt.

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Häufige Fragen zur Selbstverzollung:

Alle Warensendungen aus Nicht-EU Ländern sind anmelde- und einfuhrabgabenpflichtig. Bis zu einem Warenwert von 150 EUR wird nur die Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Liegt der Warenwert darüber, fallen zusätzlich Zollabgaben und ggf. Verbrauchssteuern an. Im Regelfall übernimmt Deutsche Post die Zollanmeldung. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich bei Deutsche Post als Selbstverzoller zu registrieren. Dies bedeutet, dass zukünftig alle abgabenpflichtigen Sendungen direkt an das für Sie zuständige Zollamt weitergeleitet werden. Trifft eine Warensendung aus Nicht-EU Ländern für Sie ein, wird diese an das Binnenzollamt weitergeleitet und Sie werden von uns schriftlich informiert, wo die Sendung für Sie zur Verzollung bereit liegt. Sie nehmen die zollrechtliche Abfertigung der Sendung im Anschluss selbst beim Zollamt vor. Der Zustellauftrag der Deutschen Post DHL endet mit der Weiterleitung an das zuständige Zollamt. Die Auslagepauschale in Höhe von 6 EUR wird in diesem Fall nicht erhoben.

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Wichtig insbesondere für Selbstverzoller: Sendungen mit einem Warenwert von über 150 EUR müssen aus zollrechtlichen Gründen vom Empfänger vor Abholung der Sendung im Binnenzollamt online beim Zoll zur Einfuhr angemeldet werden (Internet-Zollanmeldung- Einfuhr, sog. "IZA Verfahren"). Den Link des Zolls zum Anmeldesystem finden Sie hier:

Zoll online - Zugang zu den Internetzollanmeldungen

Dieses Verfahren liegt außerhalb des Verantwortungsbereichs der Deutschen Post und kann auch nicht durch die Deutsche Post beeinflusst werden. 

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Um Selbstverzoller zu werden, müssen Sie im Shop der Deutschen Post DHL ein Kundenkonto anlegen und sich dort als Selbstverzoller registrieren. Sie können dort selbstständig jederzeit ihre Empfängerinformationen ändern oder aber auch die Registrierung als Selbstverzoller wieder löschen. 

Mit der Anlegung des Kundenkontos im Shop der Deutsche Post entstehen Ihnen keine weiteren Verpflichtungen. Sie können dieses Konto ausschließlich für Ihre Registrierung als Selbstverzoller führen. 

Sie können aber das Konto auch für andere im Shop erhältliche Dienstleistungen der Deutschen Post nutzen, eine nochmalige Registrierung ist nicht notwendig.

Bitte beachten Sie dabei, dass wir ihre Sendungen nur dann dem Selbstverzoller-Prozess zuführen können, wenn die auf der Sendung angegebenen Empfängerdaten (Name und Anschrift) eindeutig mit einer bei uns hinterlegten Adressinformation übereinstimmen.

Wie erfolgt die Registrierung als Selbstverzoller im Shop der Deutschen Post?

  1. Haben Sie bereits ein Kundenkonto beim Shop der Deutschen Post, gehen Sie bitte auf diese Seite und melden sich mit den Ihnen bekannten Anmeldedaten an. Gehen Sie dann zum Menüpunkt "Selbstverzoller".
  2. Wenn Sie noch kein Kundenkonto im Shop der Deutschen Post haben, werden Sie mit der Eingabe der auf dieser Seite geforderten Daten ein Kundenkonto anlegen. Die Registrierung ist für Privat- oder Geschäftskunden möglich.
  3. Im folgenden Schritt bestätigen Sie bitte diejenige Adresse, die als Zustelladresse zur Selbstverzollung hinterlegt sein soll. Bitte beachten Sie,
    a) dass die hinterlegte Zustelladresse exakt mit der Adresse auf ihren Post- und Paketsendungen übereinstimmen muss.
    b) dass keine Packstation, Postfach oder Filiale als Zustelladresse hinterlegt sein darf.
    c) dass die für die Selbstverzollung hinterlegte Zustelladresse nicht mit der Rechnungsadresse im Shop übereinstimmen muss.
    d) dass nur eine Zustelladresse pro Account für die Selbstverzollung hinterlegt werden kann.
  4. Nach Bestätigung, dass Sie sich "Als Selbstverzoller registrieren" wollen, erhalten Sie per Post einen Brief mit einem Verifikationscode zugesendet. Sie sollten den Brief nach wenigen Tagen erhalten.
  5. Nach Erhalt des Briefes mit einem Verifikationscode loggen Sie sich bitte unter folgenden Link ein https://shop.deutschepost.de/shop/login_page.jsp 
  6. Navigieren Sie in das Kundenkonto "Mein Konto" in den Bereich "Selbstverzoller".
  7. Bitte geben Sie den Verifikationscode ein.

Nach Eingabe des Verifikationscodes sind Sie erfolgreich als Selbstverzoller registriert. Alle zukünftigen zollpflichtigen Sendungen werden nun an das für Sie zukünftige Zollamt weitergeleitet.

Bitte beachten Sie, dass bis zur vollständigen Übernahme der Daten Ihre Warensendungen aus Nicht-EU Ländern ggf. noch durch die Deutsche Post zollrechtlich angemeldet werden können.

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Nein, pro Account kann nur eine Adresse angemeldet werden. Falls sich z.B. eine Behörde oder eine Firma mit mehreren Abteilungen und/oder Mitarbeitern registrieren möchte, bedarf es jeweils eines eigenen Accounts und einer eigenen Registrierung als Selbstverzoller, z.B.

Max Mustermann, Stadtbibliothek Musterstadt, Abteilung A, Muster Straße 1, 12345 Musterstadt

Erika Mustermann, Stadtbibliothek Musterstadt, Abteilung B, Muster Straße 1, 12345 Musterstadt

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Haben Sie bereits ein Kundenkonto im Shop der Deutschen Post, können Sie dieses gerne für Ihre Registrierung als Selbstverzoller nutzen. Gehen Sie dazu auf diese Seite und melden sich mit den Ihnen bekannten Anmeldedaten an. Gehen Sie dann zum Menüpunkt "Selbstverzoller".

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Seit dem Juli letzten Jahres gelten neue Zollvorschriften der Europäischen Union (EU) für Sendungen aus Nicht-EU Ländern. Ebenfalls trat der Austritt des Vereinigten Königreichs ("Brexit") vollumfänglich in Kraft. Diese geänderten Rahmenbedingungen im internationalen Warenverkehr haben umfangreiche Anpassungen an IT-Systemen der Deutschen Post erforderlich gemacht. 

In diesem Zusammenhang wird ebenfalls die Anmeldung als Selbstverzoller neu strukturiert und online in den Shop der Deutschen Post verlagert. Damit können Empfängerkunden die Anmeldung als Selbstverzoller online selbständig durchführen und ihre Daten jederzeit eigenständig pflegen, um z.B. Änderungen der Zustelladresse vorzunehmen

Wenn Sie sich vor dem 1. Juli als Selbstverzoller registriert hatten, konnten wir Ihre Bestandsdaten nicht in den Shop der Deutschen Post überführen. Damit Sie weiterhin als Selbstverzoller bei der Deutschen Post DHL führen können, müssen Sie sich im Shop der Deutschen Post als Selbstverzoller registrieren. 

Zur Registrierung  

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Loggen Sie sich hierfür in den Shop der Deutschen Post ein. Navigieren Sie in das Kundenkonto "Mein Konto" in den Bereich "Selbstverzoller". Sie sehen die Seite zur Eingabe des Verifikationscodes. Unten auf der Seite sehen Sie einen Schriftzug "Sie haben auch nach mehreren Werktagen keinen Brief erhalten? > Neuen Brief anfordern". Bitte klicken Sie auf "Neuen Brief anfordern" und Sie erhalten einen Brief an die hinterlegte Lieferadresse zur Selbstverzollung.

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Die Zustelladresse muss bei Warensendungen vom Versender elektronisch mitgeliefert werden, damit Deutsche Post diese an den Zoll weiterleiten kann. Ist die Zustelladresse nicht korrekt angegeben oder wird diese vom Versender falsch oder unvollständig angeben und stimmt damit nicht mit der vom Selbstverzoller angegebenen Adresse überein, kann die Sendung nicht zur Selbstverzollung an das Binnenzollamt geleitet werden. Sie wird in diesem Fall von Deutsche Post angemeldet und verzollt zugestellt.

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Sofern Sie sich nicht neu im Shop der Deutschen Post registrieren, erlischt Ihre Bestandsregistrierung spätestens nach dem 15. September 2022. Deutsche Post übernimmt dann wieder die Anmeldung Ihrer Sendungen und stellt Ihnen diese nach der Verzollung zu. Diese Sendungen können dann u.U. mit Einfuhrabgaben und Servicegebühren (Auslagepauschale) belegt sein.

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Wenn Sie den Zeitpunkt der Neuregistrierung verpasst haben, können Sie sich natürlich jederzeit wieder neu registrieren. Die Anmeldung als Selbstverzoller gilt dann aber erst ab dem Zeitpunkt der abgeschlossen Registrierung. In dem dazwischen liegenden Zeitraum werden Ihre Sendungen aus Nicht-EU Ländern von uns zollrechtlich abgefertigt.

Zur Registrierung 

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Sie können jederzeit wieder den Service der Deutschen Post nutzen und uns wieder mit der Zustellung ihrer Warensendungen beauftragen. Dazu müssen Sie die Anmeldung als Selbstverzoller aktiv löschen. Dies gilt dann für alle Bestellungen, die Sie zukünftig vornehmen. Gegebenenfalls können hierdurch wieder Gebühren anfallen (z.B. Auslagepauschale).

Eine Löschung des Selbstverzollerauftrags nehmen Sie wie folgt vor:

  1. Bitte loggen Sie sich auf https://shop.deutschepost.de/shop/login_page.jsp ein.
  2. Navigieren Sie in das Kundenkonto "Mein Konto" in den Bereich "Selbstverzoller".
  3. Klicken Sie den Button "Diesen Auftrag löschen".
  4. Bestätigen die Löschung durch Klick auf "Selbstverzollerauftrag löschen" im erscheinenden Dialogfenster.

Bitte beachten Sie, dass bereits im Bearbeitungsprozess befindliche Sendungen dabei leider nicht berücksichtigt werden können.

Vielen Dank für Ihr Feedback.

Login nicht sichtbar?

Mit der folgenden Schaltfläche können Sie die Login-Anmeldemaske anzeigen und die sichere Anmeldung abschließen.